Leistungen

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Unsere Leistungen

Wir bieten Ihnen ein ganzheitliches EHS-Angebot

Arbeitsschutz

Maßnahmen, Mittel und Methoden zum Schutz der Beschäftigten vor arbeitsbedingten Sicherheits- und Gesundheitsgefährdungen nach Arbeitsschutzgesetz (ASiG) und der DGUV V2
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Betriebsmedizin

Einstellungs- und Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Fragen zum Mutterschutz, Beratung bei Arbeitsunfällen, Wiedereingliederung in den Arbeitsplatz, ergonomische Beratungen
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Gefahrstoff-management

Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung von Gefahrstoffen, Erstellung von Gefahrstoffkatastern
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(Psychische) Gefährdungs-beurteilung

Bei der Gefährdungsbeurteilung werden in Ihrem Betrieb Arbeitsprozesse und potenzielle Gefahrenquellen identifiziert und Maßnahmen definiert
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Betriebliches Gesundheits-management

Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten
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Qualitäts-management

Vorbereitung auf Zertifizierungs- und Prüfprozesse, Verfahrensanweisungen, Business Continuity Management
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Beauftragten-management

Organisation und Schulung betrieblicher Arbeitssicherheitsrollen: Betrieblicher Ersthelfer, Brandschutz-, Explosionsschutz-, Abfallbeauftragter
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Trainings & Schulungen

Wir helfen Ihren Mitarbeitern und Führungskräften sich in Sachen Arbeitssicherheit modern und sicher für die Zukunft aufzustellen
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Digitale Unterstützung

Ergänzende Leistungen wie digitale ASA-Sitzungen oder Telearbeitsmedizin zur Komfort- und Effizienzgewinnung
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Sonstiges

Lernen Sie mehr über besondere Betreuungsmodelle oder vergünstigte Tarife für Vereine und den öffentlichen Dienst
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Arbeitsschutz

Für Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten richtet sich die Berechnung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Regelbetreuung nach den Vorgaben der Anlage 2 zu § 2 Abs. (3) der DGUV Vorschrift 2

Die Aufgabenfelder der Grundbetreuung beinhalten:

    1. Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung (Beurteilung der Arbeitsbedingungen)
    2. Unterstützung bei grundlegenden Maßnahmen der Arbeitsgestaltung – Verhaltensprävention
    3. Unterstützung bei der Schaffung einer geeigneten Organisation und Integration in die Führungstätigkeit
    4. Untersuchung nach Ereignissen
    5. Allgemeine Beratung von Arbeitgebern und Führungskräften, betrieblichen Interessenvertretungen, Beschäftigten
    6. Erstellung von Dokumentationen, Erfüllung von Meldepflichten
    7. Mitwirken in betrieblichen Besprechungen
    8. Selbstorganisation

Erfahren Sie hier mehr.

Der Bedarf an betriebsspezifischer Betreuung wird vom Unternehmer in einem Verfahren ermittelt, das die nachfolgend aufgeführten Aufgabenfelder sowie Auslöse- und Aufwandskriterien berücksichtigt. Das Verfahren erfordert, dass der Unternehmer alle Aufgabenfelder hinsichtlich ihrer Relevanz für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung regelmäßig, insbesondere nach wesentlichen Änderungen, prüft. Die Aufgabenfelder sind:
 
    1. Regelmäßig vorliegende betriebsspezifische Unfall- und Gesundheitsgefahren, Erfordernisse zur menschengerechten Arbeitsgestaltung
    2. Betriebliche Veränderungen in den Arbeitsbedingungen und in der Organisation
    3. Externe Entwicklung mit spezifischem Einfluss auf die betriebliche Situation
    4. Betriebliche Aktionen, Programme uns Maßnahmen

Anhand des Anhangs 4, Abschnitt B „Leistungsermittlung“ der DGUV V2 können Sie schnell und einfach für sich feststellen, ob für Sie solch zusätzliche Betreuung gewünscht und notwendig ist (siehe Anhang 4 DGUV Vorschrift 2, S. 46ff.).

Arbeitssicherheitsgesetz:

Das deutsche Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit, kurz Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), regelt die Pflichten der Arbeitgeber zur Bestellung von Betriebsärzten, Sicherheitsingenieuren und anderen Fachkräften für Arbeitssicherheit, definiert deren Aufgaben und betriebliche Position und fordert die betriebliche Zusammenarbeit beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung, z. B. im Arbeitsschutzausschuss. Es soll eine fachkundige Beratung der Arbeitgeber sicherstellen. Erfahren Sie hier mehr.

DGUV V2:

Mit der DGUV Vorschrift 2 gibt es seit dem 1. Januar 2011 erstmals für Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand eine einheitliche und gleich lautende Vorgabe zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG). Die Vorschrift beschreibt neben der erforderlichen Fachkunde vor allem die Aufgaben der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung sowie die verschiedenen Betreuungsmodelle. Erfahren Sie hier mehr.

Unsere erfahrenen Sicherheitsingenieure und Fachkräfte für Arbeitssicherheit unterstützen Sie bei der Einhaltung und Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes und weiterführender Arbeitsschutzvorschriften sowie zu allen Anliegen des betrieblichen Gesundheitsschutzes. Dabei stehen unsere Sicherheitsfachkräfte ganz nach Bedarf zur sicherheitstechnischen Betreuung nach DGUV Vorschrift 2 zur Verfügung – nutzen Sie die Möglichkeit durch die Unterstützung von Experten die Arbeitssicherheit und bei Bedarf den Brand- und Umweltschutz in Ihrem Unternehmen zu verbessern.

Leistungen im Unternehmen (Ausschnitt):

    • Beratung des Unternehmers bei der notwendigen Festlegung von Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten beim Arbeitsschutz
    • Ausarbeitung von Gefährdungsbeurteilungen
    • Unternehmensspezifische Sicherheitshandbücher und CDs
    • Erstellen von Betriebsanweisungen
    • Aufbau des Gefahrstoffkatasters
    • Führen und Auswerten von Unfallstatistiken
    • Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen
    • Unterstützung bei der Dokumentation des betrieblichen Arbeitsschutzes
    • Schulungen und Unterweisungen Ihrer Mitarbeiter zu allen Themen des Arbeits – und Gesundheitsschutzes

Die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinatoren der ®ARGUMED Consulting Group GmbH fördern durch kompetente Planungen und Beratungen einen reibungslosen Bauablauf und bewahren Sie (den Bauherren) und die bauausführenden Firmen vor hohen betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Schäden. Ob in der Planungsphase oder Ausführungsphase, unsere erfahrenen Bauingenieure stehen für Sie mit Rat und Tat zur Seite. Durch die Vermeidung von Arbeitsunfällen oder Terminverzögerungen anhand nicht identifizierter Schnittstellendefinitionen im Bauablauf, halten Sie Ihr Bauvorhaben auf Kurs.

Leistungen (Ausschnitt):

In der Planungsphase:

    • Koordinierung der Maßnahmen aus den allgemeinen Grundsätzen nach § 4 Arbeitsschutzgesetz bei der Planung der Ausführung.
    • Feststellen sicherheits- und gesundheitsschutzrelevanter Wechselwirkungen zwischen den Arbeiten der einzelnen Gewerke auf der Baustelle und anderen betrieblichen Tätigkeiten oder Einflüssen auf oder in der Nähe der Baustelle.
    • Aufzeigen von Möglichkeiten zur Vermeidung von Sicherheits- und Gesundheitsrisiken.
    • Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan ausarbeiten oder ausarbeiten lassen und an den Planungsprozess anpassen, soweit dies erforderlich ist.
    • Beraten bei der Planung der Baustelleneinrichtung.
    • Gegebenenfalls Erstellen einer Baustellenordnung.
    • Beraten bei der Planung bleibender sicherheitstechnischer Einrichtungen für mögliche spätere Arbeiten an der baulichen Anlage und Zusammenstellen der Unterlage mit den erforderlichen Angaben für die sichere und gesundheitsgerechte Durchführung dieser Arbeiten.
    • Hinwirken auf das Berücksichtigen von Leistungen zu Sicherheit und Gesundheitsschutz in Ausschreibungen, Vergabe- und Bauvertragsunterlagen; gegebenenfalls Mitwirken bei der Prüfung der Angebote und der Vergabe.
    • Beraten bei der Terminplanung, insbesondere bei der Abstimmung von Bauausführungszeiten, um Gefahren, die durch ein zeitliches Nebeneinander hervorgerufen werden können, zu vermeiden.
    • Gegebenenfalls Mitwirken beim Erstellen der Vorankündigung und deren Übermittlung an die nach Landesrecht zuständige Behörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt oder Amt für Arbeitsschutz).

In der Ausführungsphase:

    • Gegebenenfalls Aushängen und Anpassen der Vorankündigung.
    • Bekannt machen, Anpassen und Fortschreiben des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes sowie Hinwirken auf seine Einhaltung und auf die Umsetzung der erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen durch die beteiligten Unternehmen.
    • Information und eingehende Erläuterung der Maßnahmen für Sicherheit und Gesundheitsschutz gegenüber allen Auftragnehmern (einschließlich der Nachunternehmer und der Unternehmer ohne Beschäftigte).
    • Organisieren des Zusammenwirkens der bauausführenden Unternehmen hinsichtlich Sicherheit und Gesundheitsschutz zum Beispiel durch Sicherheitsbesprechungen und –begehungen mit Dokumentation und Auswerten der Ergebnisse.
    • Koordinieren der Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Arbeitsverfahren durch die Arbeitgeber zum Beispiel durch Einfordern von Nachweisen.
    • Hinwirken auf die Einhaltung einer Baustellenordnung und eines Baustelleneinrichtungsplanes (soweit diese vorhanden sind) hinsichtlich der Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen.
    • Berücksichtigung sicherheits- und gesundheitsschutzrelevanter Wechselwirkungen zwischen Arbeiten auf der Baustelle und anderen betrieblichen Tätigkeiten oder Einflüssen auf oder in der Nähe der Baustelle.
    • Koordinieren der Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 Arbeitsschutzgesetz.

Betriebsmedizin

Die betriebsärztliche Betreuung im Rahmen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes setzt die Gesunderhaltung und Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sowie die Förderung des Wohlbefindens bei der Arbeit in den Mittelpunkt.

Leistungen in Ihrem Unternehmen (Ausschnitt):

    • Arbeitsmedizinische Pflichtvorsorgeuntersuchungen, Angebots- und Wunschvorsorgeuntersuchungen sowie Betreuung entsprechend der Arbeitsmedizinischen Vorsorgeverordnung (ArbMedVV), dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) sowie der DGUV Vorschrift 2
    • Unterstützung beim Aufbau der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation
    • Durchführung von regelmäßigen Betriebsbegehungen und Arbeitsschutzausschuss-Sitzungen (ASA)
    • Gestaltung, Auswahl, Erprobung und Einsatz von Arbeitsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung
    • Organisation der Ersten Hilfe
    • Laboruntersuchungen
    • Belehrungen unter Anderem nach dem Infektionsschutzgesetz
    • Aufklärung und Beseitigung von Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz

Weitere Angebote:

    • Aktions- und Gesundheitstage
    • Betriebliches Eingliederungsmanagement
    • Burnout und Burnout-Praävention
    • Psychische Belastungen
    • Sucht und Suchtprävention
    • Teamberatung / Mediation

Erfahren Sie hier mehr.

Die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung dient der Früherkennung und soll arbeitsbedingten Erkrankungen oder Berufskrankheiten vorbeugen. Eine wirksame Gesundheitsvorsorge sowie eine gute medizinische Versorgung im Krankheitsfall liegen daher im Interesse eines jeden Arbeitgebers.

Der Begriff arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung umfasst die folgenden Punkte:

    • Belastungs- und Gefährdungsbeurteilungen sowie
    • Beurteilungen und Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen
    • Vorsorgeuntersuchungen zur Erkennung von Berufskrankheiten
    • Aufklärung und Beratung von Beschäftigten
    • Weiterentwicklung des Gesundheitsschutzes im Unternehmen

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Die arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen werden auch “G-Untersuchungen” genannt. Darunter fallen häufig nachgefragte Untersuchungen wie die G25 (Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten) oder G37 (Bildschirmarbeit).

Eine Übersicht über alle G-Untersuchungen finden Sie hier

Unter BEM werden Maßnahmen verstanden, die das Ziel haben, kranke Arbeitnehmer wieder in den Betrieb einzugliedern und ihre Fehlzeiten zu verringern. Ebenso soll BEM helfen, einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und bei langfristigen Erkrankungen den Arbeitsplatz des Mitarbeiters zu erhalten. Wenn ein Mitarbeiter innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen am Stück oder wiederholt an insgesamt mehr als 42 Kalendertagen (30 Werktagen) arbeitsunfähig war, muss ein Arbeitgeber ein BEM anbieten.

Erfahren Sie hier mehr über BEM.

 

Gefahrstoffmanagement

Die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) macht umfangreiche Vorgaben, welche Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer zu ergreifen sind. So muss etwa festgelegt und dokumentiert werden, bei welchen betrieblichen Abläufen und auf welche Weise eine Chemikalie eingesetzt wird. Die Beschäftigten müssen durch Unterweisungen und Sicherheitsdatenblätter darüber informiert werden, welche Gefahren von einem Stoff oder einem Gemisch ausgehen. Nur so kann ein sicherer Umgang mit Gefahrstoffen ermöglicht werden.

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Können Gefährdungen am Arbeitsplatz nicht durch technische Schutzmaßnahmen, durch Änderung des Arbeitsverfahrens, oder durch Verwendung ungefährlicher Stoffe und Zubereitungen vermieden werden, ist es erforderlich, auf das sicherheitsgerechte Verhalten der Beschäftigten einzuwirken. Dazu gehören organisatorische Maßnahmen, die Bereitstellung Persönlicher Schutzausrüstung sowie die Unterweisung und Information der Beschäftigten. Betriebsanweisungen sind dabei ein wichtiges Instrument.

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Laut Gefahrstoff-Verordnung ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, ein Verzeichnis aller im Unternehmen vorkommenden Gefahrstoffe zu führen. Dies gilt nicht für Gefahrstoffe, die im Hinblick auf ihre gefährlichen Eigenschaften und Menge keine Gefahr für die Beschäftigten darstellen. Das Verzeichnis muss mindestens folgende Angaben enthalten:

    • Bezeichnung des Gefahrstoffes,
    • Einstufung des Gefahrstoffes oder Angabe der gefährlichen Eigenschaften,
    • Mengenbereiche des Gefahrstoffes im Betrieb,
    • Arbeitsbereiche, in denen mit dem Gefahrstoff umgegangen wird.

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(Psychische) Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung ist ein dynamischer Prozess, der es Unternehmen und Organisationen ermöglicht, proaktive Maßnahmen zum Umgang mit Gefährdungen am Arbeitsplatz umzusetzen. ®ARGUMED Consulting Group berät Sie durch systematisches Vorgehen in sieben Schritten in folgenden Bereichen:

    • Beurteilung der Gefährdungen durch physikalische, mechanische, chemische und biologische Einwirkungen
    • Gefährdungsbeurteilung nach LärmVibrationsArbSchV; Messungen von Lärm am Arbeitsplatz
    • Beurteilung der ergonomischen Gestaltung und Einrichtung der Arbeitsplätze
    • Beurteilung der Arbeits- und Fertigungsverfahren, Arbeitsabläufe, Arbeitszeit und deren Zusammenwirken
    • Beurteilung der Gefährdungen durch Maschinen, Geräte und durch die Wechselwirkung der Arbeitsmittel miteinander
    • Beurteilung von psychischen Belastungen
    • Ermittlung und Beurteilung der Gefährdung und gesundheitlichen Belastung für Beschäftigte durch den Umgang mit nach der Gefahrstoffverordnung als gefährlich eingestuften Stoffen und Zubereitungen
    • Ermittlung der Infektionsrisiken durch biologische Arbeitsstoffe bei gezielten und nicht gezielten Tätigkeiten
    • Beschreibung der Schutzmaßnahmen
    • Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung und Belastungsanalysen

Mit psychischer Belastung sind alle erfassbaren Einflüsse gemeint, die von außen auf den Menschen einwirken. Somit geht es in der Gefährdungsbeurteilung lediglich um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und nicht etwa um ihre psychische Verfassung.

Für die Erfassung psychischer Belastung gibt es daher folgende Schritte:

    • Festlegen von Tätigkeiten/Bereichen, für die die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt werden soll
    • Ermittlung der psychischen Belastung der Arbeit
    • Beurteilung der psychischen Belastung,
    • Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen (falls erforderlich)
    • Kontrolle der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen
    • Aktualisierung/Fortschreibung der der Gefährdungsbeurteilung im Falle geänderter Gegebenheiten
    • Dokumentation

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Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ein Employee Assistance Program (EAP), auch Externe Mitarbeiterberatung genannt, ist eine Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Ein EAP ist eine ganzheitliche und präventive Kurzzeitberatung zu gesundheitlichen, beruflichen und persönlichen Fragestellungen nach dem Konzept “Hilfe zur Selbsthilfe”

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Als Resilienz wird die Widerstandsfähigkeit eines Menschen gegenüber Belastungen, Dauerstress, Veränderungen und Traumata bezeichnet. Sie ist die Fähigkeit, sich von Krisensituationen zu erholen, ohne unter anhaltenden Beeinträchtigungen zu leiden.

In der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) gewinnt das Resilienzkonzept immer mehr an Bedeutung: Es soll psychischer Beanspruchung, negativen Stressfolgen und Burnout vorbeugen. Die positiven Effekte für die Mitarbeiter sind klar:

    • weniger körperliche Beschwerden,
    • eine schnellere Erholung,
    • weniger Ängste,
    • weniger Depressionen sowie 
    • mehr Lebenszufriedenheit.

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Gesunde engagierte Mitarbeiter sind wesentliche Voraussetzung für Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Viele Unternehmen haben diesbezüglich entsprechende Maßnahmen integriert, welche die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter fördern sollen. Häufig handelt es sich jedoch um punktuelle, zeitlich befristete Einzelmaßnahmen, z. B. zur Verhaltensprävention, die in den Betrieben von den normalen Produktions- oder Dienstleistungsprozessen losgelöst sind.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) vereint interdisziplinäre Kenntnisse aus verschiedenen Fachdisziplinen und ermöglicht die systematische Integration der betrieblichen Gesundheitsförderung in die Arbeitsprozesse.

Mit unseren BGM-Dienstleistungen unterstützen wir Sie u.a. bei:

    • der Durchführung und effektiven Nutzung des (gesetzlichen) Arbeitsschutzes,
    • der Verbesserung und Analyse des Gesundheitszustandes Ihres Unternehmens,
    • einem fachgerechten Umgang mit Fachkräftemangel und demografischer Entwicklung sowie zukunftsorientierte Strukturierung Ihres Unternehmens,
    • dem Erzielen von Wettbewerbsvorteilen, Produktionssteigerung und einer Revitalisierung Ihres Unternehmens,
    • dem Einbeziehen Ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter während der Weiterentwicklung ihres Unternehmens,
    • der Evaluation Ihrer Unternehmenskultur, Kommunikationsstrukturen, Betriebsklima und Mitarbeitermotivation,
    • der Reduktion der Fehlzeiten und Umgang mit veränderten Wirtschaftsprozessen.

Qualitätsmanagement

Eine Verfahrensanweisung beschreibt:
    • die Ziele bzw. den Zweck des Arbeitsprozesses,
    • die festgelegte, systematische und abgestimmte Vorgehensweise,
    • die Schnittstellen zu anderen Prozessen, die Zuständigkeiten, die Erfordernisse (Qualifikationen, Informationen etc.),
    • die zu beachtenden Restriktionen (z. B. Schutzbestimmungen, Vorgaben zur Dokumentation (was, wo, wie und durch wen zu dokumentieren ist ) sowie
    • die Kennzahlen zur Bewertung des Arbeitsprozesses.

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Ein Business Continuity Management System (BCMS) definiert Pläne, wie der reguläre Betrieb nach störungsbedingter Unterbrechung in kürzestmöglicher Zeit wieder aufgenommen werden kann. So lassen sich Schäden reduzieren und existenzielle Bedrohungen für das eigene und verbundene Unternehmen vermeiden.

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Beauftragtenmanagement

Führt ein Arbeitgeber ein Unternehmen mit mindestens zwei versicherten Mitarbeitern, ist dieser dazu verpflichtet, einen Betriebsersthelfer ausbilden zu lassen. Denn es gibt bestimmte Aufgaben, die ein Ersthelfer bewältigen muss. So ist er verantwortlich dafür, bei Unfällen Erste-Hilfe-Leistungen zu vollführen. Er muss also auf schwere Verletzungen, Ohnmachtsanfälle und Allergieschocks reagieren können. Außerdem ist ein betrieblicher Ersthelfer dafür verantwortlich, dem Rettungsdienst alle wichtigen Informationen zu übermitteln.

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Ein Brandschutzbeauftragter ist eine vom Arbeitgeber schriftlich beauftragte und speziell ausgebildete Person, die in einem Unternehmen den betrieblichen Brandschutz wahrnimmt.

Die Aufgaben des Brandschutzbeauftragten umfassen die folgenden:

    • Erstellen/Fortschreiben der Brandschutzordnung (Teile A, B, C)
    • Mitwirken bei Beurteilungen der Brandgefährdung an Arbeitsplätzen
    • Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren und bei dem Einsatz brennbarer Arbeitsstoffe
    • Mitwirken bei der Ermittlung von Brand- und Explosionsgefahren
    • Mitwirken bei der Ausarbeitung von Betriebsanweisungen, soweit sie den Brandschutz betreffen
    • Mitwirken bei baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, soweit sie den Brandschutz betreffen
    • Mitwirken bei der Umsetzung behördlicher Anordnungen und bei Anforderungen des Feuerversicherers, soweit sie den Brandschutz betreffen
    • Mitwirken bei der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen bei Neu-, Um- und Erweiterungsbauten, Nutzungsänderungen, Anmietungen und Beschaffungen
    • Beraten bei der Ausstattung der Arbeitsstätten mit Feuerlöscheinrichtungen und Auswahl der Löschmittel
    • Mitwirken bei der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes
    • Kontrollieren, dass Flucht- und Rettungspläne, Feuerwehrpläne, Alarmpläne usw. aktuell sind, ggf. Aktualisierung veranlassen und dabei mitwirken
    • Planen, organisieren und durchführen von Räumungsübungen
    • Teilnehmen an behördlichen Brandschauen und Durchführen von internen Brandschutzbegehungen
    • Melden von Mängeln und Maßnahmen zu deren Beseitigung vorschlagen und die Mängelbeseitigung überwachen
    • Aus- und Fortbildung von Beschäftigten in der Handhabung von Feuerlöscheinrichtungen sowie Beschäftigte mit besonderen Aufgaben im Brandfall (Brandschutzhelfer)
    • Unterstützen der Führungskräfte bei den regelmäßigen Unterweisungen der Beschäftigten im Brandschutz
    • Prüfen der Lagerung und/oder der Einrichtungen zur Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten, Gasen usw.
    • Kontrollieren der Sicherheitskennzeichnungen für Brandschutzeinrichtungen und für die Flucht- und Rettungswege
    • Überwachen der Benutzbarkeit von Flucht- und Rettungswegen
    • Organisation und Sicherstellung der Prüfung und Wartung von brandschutztechnischen Einrichtungen
    • Kontrollieren, dass festgelegte Brandschutzmaßnahmen insbesondere bei feuergefährlichen Arbeiten eingehalten werden
    • Mitwirken bei der Festlegung von Ersatzmaßnahmen bei Ausfall und Außerbetriebsetzung von Brandschutztechnischen Einrichtungen
    • Unterstützen des Unternehmers bei Gesprächen mit den Brandschutzbehörden und Feuerwehren, den Feuerversicherern, den Berufsgenossenschaften, den Gewerbeaufsichtsämtern usw.
    • Stellungnahme zu Investitionsentscheidungen, die Belange des Brandschutzes am Standort betreffen
    • Dokumentieren aller Tätigkeiten im Brandschutz

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Am 1. Juni 2017 ist die neue Abfallbeauftragtenverordnung (AbfBeauftrV) in Kraft getreten. Aus der Vorschrift ergibt sich, wer eine/n betriebseigenen Abfallbeauftragte/n zu bestellen hat. § 59 Abs. 1 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) bildet die Grundlage hierfür.

Der Abfallbeauftragte wirkt als Berater in Angelegenheiten der Kreislaufwirtschaft, insbesondere der Abfallvermeidung und -verwertung, sowie der Abfallbeseitigung. Er ist sach- und fachkundig, was Abfallkunde, Beseitigungsmöglichkeiten, Gefahrenkunde und Rechtslagen angeht.

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Trainings & Schulungen

Dynamischer Wettbewerb erfordert vom Management Wissen und Methodenkompetenz auf dem aktuellen Stand. Wir geben unser Wissen in Form von Schulungen & Seminaren weiter und unterstützen unsere Kunden bei ihrem Bestreben Methoden und “Best Practices” zu erlernen und im Unternehmen zu festigen. So bereiten Sie Ihre gegenwärtigen und zukünftigen Führungskräfte und MitarbeiterInnen auf die Herausforderungen der Zukunft vor.

  • Arbeitssicherheit
    • Arbeits- und Gesundheitsschutz für Führungskräfte
    • Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)
    • Integration von Arbeitsschutzmanagementsystemen (Basis OHSAS 18001)

  • Umweltschutz
    • ISO/TS 16949
    • ISO 14001 / EMAS

  • Sonstige 
    • Mediation und Problemlösung

Digitale Unterstützung

Wir arbeiten stetig am Ausbau unseres Leistungsportfolios und nutzen digitale Technologien, um die Zusammenarbeit mit unseren Kunden so reibungslos und effizient wie möglich zu gestalten. Beispiele für digitale Leistungen sind die folgenden:

    • Dokumentenmanagement in der Cloud
    • Digitale ASA-Sitzungen
    • Digital unterstützte Firmenbegehungen
    • Software-gestützte Gefährdungsbeurteilung

Sonstiges

Die Pflicht des Arbeitgebers aus dem ASiG, unter bestimmten Voraussetzungen Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit zu bestellen, kann nach § 19 ASiG auch “dadurch erfüllt werden, daß der Arbeitgeber einen überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten oder Fachkräften für Arbeitssicherheit zur Wahrnehmung der Aufgaben nach § 3 oder § 6 verpflichtet.”

Der Möglichkeit des Anschlusses an einen überbetrieblichen Dienst kommt hohe praktische Bedeutung bei, da vor allem für kleine und mittlere Betriebe die eigenständige Einrichtung einer personellen Organisation für das Gebiet der Arbeitssicherheit mit hohen wirtschaftlichen Belastungen verbunden ist.

Rahmenverträge bieten den Vorteil viele kleine Betriebseinheiten, wie beispielsweise Praxen, Handwerksbetriebe oder Zweigstellen, unter einem Dach vertraglich zusammenzufassen. Über Großkundentarife ist die Betreuung wesentlich günstiger und der Aufwand geringer, als eine individuelle vertragliche Konstellation. Ob Ärztekammer, Versicherungsverband, Bankenverbund oder Innung, wir sind gern für Sie da und bieten lukrative Betreuung innerhalb unserer Rahmenverträge im Arbeits- und Gesundheitsschutz an.

Besondere Organisations- und Rechtsformen bedürfen einer besonderen Betrachtung. Mit unserem Sondertarif I kommen wir den speziellen Belangen des öffentlichen Dienstes nach, wie beispielsweise den erhöhten Dokumentationsanforderungen, der erweiterten Rechenschaftslegung oder der Mitbestimmungsverpflichtung und Einbindung des Personalrates.

Für gemeinnützige Vereine und Organisationen bieten wir je nach Größe besonders günstige Tarife an. Der Sondertarif II basiert auf minimalster Kalkulation und ist unser Beitrag für soziales Engagement im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR). Uns ist es wichtig im Sinne der Nachhaltigkeit Gutes zu unterstützen oder zu födern.

Sie haben Fragen zum Thema Arbeitsschutz?

Von Gefährdungsbeurteilung bis Betriebsarzt – wir beraten Sie gerne.
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